Auf der Basis eines Carports haben wir mittlerweile wieder einen neuen Unterstand errichtet.So gingen nicht nur in jedem Jahr mehrere Dachsteine zu Bruch, das Anzeichen einer sehr mangelhaften Dämmung desDaches von Haus 1 deutete auf den großen Energieverbrauch der Heizung von Haus 1 hin. Bei ersten Erkundungen wurde fest- gestellt, dass man im Dachraum vor einigen Jahren zwar eine Dämmung eingebracht, diese aber zum Teil noch in der Transportverpackung im Dach- raum eingelagert lag. Der Erfolg dieser Dämmweise ist offensichtlich. Auch viel Müll war im Dachraum gela- gert und wurde kostenintensiv entsorgt. In mühsamer Handarbeit wurde eine lückenlose Dämmung(fachgerecht) eingebaut. Im Winter 2010/2011 fehlte daher auch der sonst so typische Dachgletscher am Haus 1.Für die Planungsarbeiten der notwendigen (großen) Sanierungsmaßnahmen mussten zunächst neue Pläne des Hauses erstelltwerden, da die vorhandenen Arbeitsunterlagen aus Entwürfen in den 70er Jahren stammten (nicht nutzbar).Dabei kam das Augenmerk auf eine Einsenkung eines Deckenbereichs in der ehemaligen Wohnung des Heimbegründers.Ergründungen der Ursache brachten einen bereits notdürftig reparierten und bald wieder zu befürchtenden Deckeneinsturz zu Tage.Auch das Thema “Dämmung” wurde beim Ausbau dieses Hausteils in besonderer Weise interpretiert:Unter der Holzdecke lagen einige Dämmmatten, danach ging der Blick frei zu den Dachlatten undunter die Dacheindeckung (die grünen Bretter im Bild).“Dämmung” und Holzdecke hingen an einer Lattenkonstruktion, die wegen des Einsturzes mit anderen Latten an den Dachbalkenbefestigt waren (mit Nägeln, von denen fast alle noch im Holz steckten). Die Stützlatten waren rings um den Raum durch Nägelin der Wand befestigt (durch die Latten in die Mauer genagelt!).Es versteht sich, dass wir die Nutzung dieses Bereichs von Haus 2 wieder herstellen wollten. Dabei zeigte sich bald, dass hierzueine grundlegende Neugestaltung notwendig würde: seit vielen Jahren wurden die Wände, Decken und Türen nicht mehr neugestrichen, Vorhänge und Jalosinen waren in einem als “verwahrlost” zu bezeichnenden Zustand und die Möbel hätten kaum nocheinen Sperrmüll-Verwerter interessiert.Wir haben uns daher schwerenHerzens von diesem Teil unsererHistorie getrennt.Uns ist auch bewußt, dass die Renovierung der Schüler-Zimmer(ebenfalls) dringend notwendig ist,aber dieses Appartement soll auchden begleitenden Lehrern etwasKomfort während einer Klassenfahrt bieten (mit “Renovierungs-Zuschlag” auf die übliche Zweibettzimmerunterbringung).Somit sind wir unserem Grundsatz treu geblieben, alle verfügbaren Mittel in die Sanierung unseres Hauses zu investieren.Zunächst wurde natürlich die Strukturdes neuen Deckenaufbaus fachgerechtverstärkt, dann erhielt die Decke eineneue Elektroverkabelung.Selbstverständlich wurden alle Wand-und Deckenflächen neu gestrichen (... wenn man schon mal die Hand- werker im Haus hat..). Zur Beendigung des Sperrmüll-Charakters führten dann auch einige Besuche in einem freundlichen Möbelhaus dazu, das sich jetzt darstellende Bild abzurunden. Mit einigen neuen Bildern an der Wand und einigen Büchern aus privaten Leihgaben erstrahlt das Appartement heute in einem (für das Haus) ungewohnt modernen Erscheinungsbild. Am 09.04.2011 haben wir es der interessierten Besucherschaft als maßgeblich für die weiterenSanierungsvorhaben - auch in den Zimmern der Schüler - vorgestellt. Spenden jederzeit herzlich willkommen.Es liegt ja “nur” an den Finanzen. Dabei könnte es so schön sein: würde jeder Schüler, der unser Haus besucht, von seinen Eltern noch 10 Euro zusätzlich bekommen - und uns die dann spenden, hätten wir in vier Jahren das Haus komplett mit neuen Bettenausgestattet, alle Zimmer gestrichen, neue Stühle, Tische, Schränke, Vorhänge, Lampen, ....... kaum auszudenken.Jetzt sind noch einige Formalitäten zu bewältigen, dann besteht die reale Chance, noch indiesem Frühjahr einige neue Betten aufzustellen.>> Daumen-drück<<